Auftakt mit Weitblick

Inspirierender Start für dynamis: Mit 60 Gästen feierten die Initiatoren von 100 prozent erneuerbar stiftung, innogy Stiftung und Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) am 1.12. im Aufbauhaus in Berlin die Gründung der neuen Kooperation.

Es war im doppelten Sinne eine Veranstaltung mit Weitblick: wegen der – zumindest für Nicht-Berliner – beeindruckenden Aussicht von der Dachterrasse im sechsten Stock vom Aufbauhaus am Moritzplatz (wo jetzt auch die dynamis-Büros untergebracht sind) und wegen der intensiven Debatte. Moderator Jürgen Wiebicke trug die drei ersten Denkanstöße, mit denen dynamis angetreten ist, um den Diskurs über die soziale Gerechtigkeit der Energiewende zu forcieren, direkt ins Publikum: „Wenn es 80 Millionen Stromquellen gibt, wer hat dann die Macht?“ „Darf mein Stromanbieter wissen, wenn ich im Urlaub bin?“ Und: „Muss die Energiewende gerecht sein?“ Das Interessante: Die Gäste ließen sich auf die schweren Themen ein und diskutierten durchaus kontrovers mit Blick auf so unterschiedliche Facetten wie technischen Fortschritt, Verantwortung und Macht sowie gerechte Teilhabe.

Fazit des Abends: Wenn sich die Arbeit von dynamis so energiegeladen gestaltet wie die Auftaktveranstaltung, dann können wir uns auf ein spannendes Jahr 2017 freuen.

 

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dynamis ist von Grund auf dialogorientiert: Daher befragte Moderator Jürgen Wiebicke zu den Themen des Abends zunächst die Besucher, …

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…die sehr fundiert verschiedene Aspekte sozialer Gerechtigkeit diskutierten. Hier Matthias Willenbacher (l.), Vorkämpfer einer erneuerbaren Energieversorgung

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Erst im Anschluss setzten sich die dynamis-Macher zusammen, um den Input zu vertiefen: Stephan Muschick, Moderator Jürgen Wiebicke, Ortwin Renn und René Mono (v.l.).

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„Es geht um mehr als darum, ein paar PV-Module aufs Dach zu schrauben. Es geht um Bildung, um Gerechtigkeit, um Datenschutz.“ René Mono (r.) und Ortwin Renn über die verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit.

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„Wir müssen feststellen, wer sich in unserer Gesellschaft ungleich und ungerecht behandelt fühlt.“ Ortwin Renn über die Frage nach der Gerechtigkeit, kurz „G-Frage“.

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„dynamis, das bedeutet ,Das Vermögen, Dinge zu bewegen’, und das kann nur funktionieren, wenn man diese Dinge gemeinsam angeht.“ Stephan Muschick über den kollaborativen Ansatz der neuen Kooperation.

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Lounge-Musik über den Dächern von Berlin. dynamis präsentierte sich der Weltöffentlichkeit im 6. Stock des Aufbauhauses in Kreuzberg, wo der Think-Do-Rethink-Tank auch seine Büros hat.

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Genug diskutiert. Ausklang bei Ökolimo, Berliner Pils…

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…und sichtbar guter Laune – ein wahrlich dynamischer Abend.