Einladung zum Polylog

Die Menschen und die Energiewende – Facetten einer ambivalenten Beziehung

 

Am 31. Januar 2019 um 14 Uhr lädt dynamis zum ersten Polylog ein. Polylog bedeutet für uns, dass wir ganz unterschiedliche Menschen zu unserem Thema „soziale Nachhaltigkeit der Energiewende“ zu Wort kommen lassen wollen. Wir wollen die Menschen und Ideen unserer und befreundeter Projekte vorstellen, diskutieren, weiterentwickeln und zum kollegialen Lernen und Beraten motivieren. Eingeladen sind alle Menschen, die mit Energie in Kontakt stehen, sich für die Energiewende in der Nachbarschaft interessieren, die mitreden wollen, die neugierig sind. Es spielt keine Rolle, ob sie neu im Thema oder sattelfest sind.

 

Programm 

ab 14:00 Uhr

Begrüßung Stephan Muschick und René Mono, dynamis

Impuls: Das soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Energiewende: Wie stehen die Menschen in Deutschland zur Energiewende? Daniela Setton, Institute for Advanced Sustainability Studies

Impuls: Die gesellschaftliche Vielfalt der Energiewende. Prof. Dr. Hans J. Lietzmann, Bergische Universität Wuppertal

Diskussion
 
ab 15:00 Uhr, Gallery Walk: Menschengemachte Energiewende-Projekte

In zwei Durchgängen von jeweils circa 45 Minuten stellen Projekte aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen- Anhalt sowie ein internationales Projekt ihre Ideen und Ziele vor. Gemein haben sie den Bürgerwillen, die Energiewende vor Ort selbst zu gestalten und eine aktive Rolle zu übernehmen. Es ist genug Zeit, dass sich alle TeilnehmerInnen bei mindestens zwei Projekten in die Diskussion einbringen und ihre Impulse und Fragen platzieren können. Die Projekte, die sich vorstellen, sind:

 

  • Wie stellen sich die Menschen eine sozial nachhaltige (gerechte) Energiewende vor? Erkenntnisse aus Bürgerdialog sowie quantitativer Befragung
  • Alternative Finanzierung von Erneuerbaren Energien I: Können Privatkunden direkt Photovoltaik-Anlagen finanzieren? Das Projekt Broichstrom
  • Alternative Finanzierung von Erneuerbaren Energien II: Wie finanzieren wir die Offgrid-Elektrifizierung Afrikas?
  • Das Beispiel Gelsenkirchen Ueckendorf: Kann Energy Sharing zum Nukleus neuer Gemeinschaften werden?
  • Energieavantgarde Anhalt: Ist Innovation in der Energiewende gar nicht gewollt, und wie ändern wir das?
  • Nachhaltige Mobilität im Ruhrgebiet I: Zwischen Maximierung des Nutzens von Autofahrern und Systemoptimierung: Kann das, was das Individuum will, im Interesse der Allgemeinheit sein?
  • Nachhaltige Mobilität im Ruhrgebiet II: Fahrradflotte Mülheim

ab 17:00 Uhr erfolgt die Zusammenfassung durch die ProjektsprecherInnen: Worüber wurde diskutiert? Was wurde gelernt? Wo bestehen (neue) Handlungsfelder und wie geht es weiter?

 

Gegen 18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Ort: Volkshochschule, Burgplatz 1, 45127 Essen

 

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 29.01.2019.

 

Ihre Anmeldung