Südamerikanische Städte: Verbraucht ihr noch oder spart ihr schon?

Studentin Amrei reiste im Winter 2018 durch Südamerika und beantwortet für uns unter anderem die Frage, wie nachhaltig die Städte auf dem Kontinent sind.

 

Medellín gilt als eine der aufstrebendsten Städte Südamerikas. Ich war zu Besuch in der Comuna 13, einst das berüchtigte Armenviertel im Drogenkrieg um Pablo Escobar. Heute verbindet ein breiter Fahrradweg die verschiedenen Teile des Viertels und die Bewohner können mit Gondeln und Rolltreppen die Hügel hinauffahren. Ein Beweis dafür, dass öffentlicher Verkehr gleichzeitig energiefreundlich ist und den Alltag der Anwohner nachhaltig verbessern kann.

 

Früher gefährliches Armenviertel, heute Touristen-Hotspot mit viel Street Art: die Comuna 13.

Doch nicht in allen Städten ist der öffentliche Verkehr so gut ausgebaut. In der Megacity Lima ist eigentlich immer Stau, Auto reiht sich an Auto. Nur Busse sind eine Alternative zum eigenen Gefährt. Viele Bewohner wohnen im Randgebiet der 8,5 Millionen-Stadt und sind am Tag drei Stunden oder mehr auf der Straße, um zu ihrem Job und zurück nach Hause zu kommen. Hier wäre eine nachhaltige Stadtplanung inklusive öffentlichem Verkehr dringend notwendig.

 

In Valparaíso habe ich Julian getroffen, der hier seine Masterarbeit zum Thema Nachhaltige Stadtentwicklung schreibt. Er hat mir erklärt, was die Stadt besonders macht und wie er versucht, Nachhaltigkeit für Energie und Menschen zu erlangen. 

 

 

Weitere Eindrücke über die Nachhaltigkeit von Städten in Südamerika könnt ihr auf dem Instagram-Kanal von dynamis finden.

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