Wer fährt denn hier elektrisch?

Der Münchner Student Henri unterwegs auf den Spuren der sozial nachhaltigen Energiewende

 

Soziale Nachhaltigkeit der Energiewende? Was soll das denn sein? Als ich den Instagram-Account von dynamis_online übernehme, bin ich anfangs überrumpelt. Meine bis dato einzigen Berührungspunkte mit dem Thema Energiewende beschränkten sich auf Schulstoff über erneuerbare Energien und das Fahren meines Elektrorollers. Also, wieso nicht damit anfangen? Wer fährt denn hier überhaupt elektrisch? Und: Ist Elektromobilität (sozial) nachhaltig?

 

 

Wie sieht eine gerechte Energiewende aus? TESLA Model X (neu ca. 86.000€), BMW i8 (138.000€) und i3 (37.000€) laden bei mir um die Ecke ihre Akkus. Der Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotoren gilt allgemein als umweltfreundlich, fortschrittlich, modern und nachhaltig. Doch: Ist der Wechsel auf E-Autos denn auch gesellschaftlich gerecht? Was bringen Elektroautos, die sich fast niemand leisten kann? Der Umstieg muss bezahlbar werden. Mit diesem Gedanken werde ich mich in den kommenden Wochen noch näher beschäftigen. Seid gespannt!

 

Also: Was bringen Elektroautos, die sich niemand leisten kann? Nichts. Meine erste Erkenntnis: Der Umstieg von Verbrennungs- auf Elektromotoren muss bezahlbar werden. Da fällt mir auf: Meine Heimatstadt München bietet ein Programm zur Förderung der Elektromobilität an, durch das auch ich profitiert habe:

 

 

Für mich eine tolle und wichtige Aktion der Stadt München in Richtung einer sozial nachhaltigen Energiewende: Ein Förderprogramm, das unterschiedliche Investitionen in Elektromobilität finanziell unterstützt. Auch ich habe davon profitiert. Aber: Um elektrisch fahren zu wollen, muss man sich nicht unbedingt selber einen Roller kaufen. E-Roller-Sharing hat es schon in mehrere deutsche Großstädte geschafft – auch nach München. Mehr dazu in den nächsten Beiträgen!

 

Aber: Um elektrisch zu fahren, muss man sich nicht unbedingt ein E-Auto oder -Roller kaufen. In München gibt es seit Kurzem das E-Roller Sharingsystem Emmy, das – vor allem zum Oktoberfest – schnell viele Kunden und Anhänger gewinnt. Für mich ein schönes Beispiel sozial nachhaltiger Energiewende in Sachen Elektromobilität!

 

 

Anders als beim Car-Sharing, dessen Anmeldung meist ein Mindestalter von 21 Jahren erfordert, darf selbst ich als 19-jähriger Fahranfänger die Roller fahren. Dazu kommt, dass das Benutzen von Emmy nicht nur sehr einfach, sondern auch noch nachhaltig und umweltfreundlich ist: Laut Anbieter werden die Akkus der Münchner Emmys ausschließlich mit Ökostrom aus regionalen Wind- und Wasserkraftwerken betankt. Was denkt ihr: Ist E-Auto/Roller-Sharing die Zukunft? Ich find’s spitze – bin nur gespannt wie sehr das Angebot im Winter genutzt wird…

Ihre Meinung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weitergegeben.